02.2013

Kein Staub in Rudow.
Wenn ein kompletter Industriebetrieb umzieht, dann kann das schon mal etwas aufwändiger werden. So wie im Fall der REISSWOLF Akten- u. Datenvernichtung GmbH Berlin & Co Betriebs KG: Insgesamt fast zwei Jahre vergingen, bis das Unternehmen von seinen beiden bisherigen Standorten in Pankow (Produktion) und Lankwitz (Verwaltung) in die neue Betriebsstätte nach Rudow umgezogen war. Im April nahm die Verwaltung die Arbeit am neuen Firmensitz auf, dann war das Großprojekt Umzug endgültig bewältigt: „Und zwar bei laufendem Betrieb und ohne einen einzigen Tag Ausfallzeit“, so Jessyca Staedtler. Die Prokuristin vertritt das Unternehmen gemeinsam mit Vater Jürgen, der den Betrieb im Jahr 1991 mit seinem Vater Horst gegründet hat. Schwierigster Teil beim Umzug war die Umsiedlung der Produktionsanlage: Sie wurde schon im vergangenen November auf dem neuen Gelände aufgebaut, vollständig nach eigenen Planungen und unterstützt lediglich von der Herstellerfirma. Gleich nebenan steht jetzt eine zweite, komplett neue Linie zur Vernichtung – die Schredder-Kapazität stieg damit auf rund sieben Tonnen in der Stunde. Etwa drei Viertel der Gebäudekapazität von 4.500 Quadratmetern stehen den Berlinern als Archivfläche zur Verfügung – mit 36.000 laufenden Metern Regalfläche ein Drittel mehr als bisher. Zu den Kunden zählen u. a. Banken, Versicherungen, Krankenkassen und Insolvenzverwalter. Sie alle profitieren, ebenso wie die 25 Mitarbeiter, vom hohen Sicherheitsstandard am neuen Standort. Besonders stolz ist man auf die Redundanz durch die beiden Vernichtungsanlagen, die neueste Brandschutztechnik an den Schreddern und die hochmoderne Staubabsaugung in der Produktion. Jessyca Staedtler freut sich, wenn in ein paar Wochen auch die letzten Kisten in Rudow angekommen sind: „Dann hat am Ende alles gut geklappt.“

Kein Staub in Rudow