![]() NewsJanuar 2010 REISSWOLF Hamburg stellt den Kunden verschließbare Umleerbehälter zur Verfügung und leert diese vor Ort im Hub-Kipp-Verfahren in den hermetisch abgeschlossenen Sicherheits-Presswagen. Erst im Fahrzeug werden die Behälter elektronisch geöffnet und geleert. Ein Zugriff auf die Unterlagen ist somit ausgeschlossen. „Die geleerten Behälter verbleiben beim Kunden, der sie exklusiv nutzt. Anzahl, Größe und Abholrhythmus werden individuell an den Bedarf angepasst. Das ist flexibel, wirtschaftlich und umweltfreundlich. In diesem System fährt kein LKW mehr mit leeren Behältern zum Kunden, und die Standzeiten vor Ort verkürzen sich. Auch technisch ist das Safety Car top: Seine verstärkte Aufbaukonstruktion aus hochfestem Stahl macht es besonders sicher, es ist lärmarm, einfach zu bedienen und mit Telemetrie ausgerüstet.
Juli 2009 Vom 07.-08. Oktober 2009 findet in Würzburg die 9. IDACON statt. Die vom Weka-Verlag organisierte Veranstaltung zählt zu den renommiertesten Datenschutzkongressen in Deutschland. Anwesend sind Datenschutexperten aus dem gesamten Bundesgebiet.
Gern begrüßen wir Sie an unserem Stand. 18.März 2009 Bergung des Historischen Archivs der Stadt KölnREISSWOLF rund um die Uhr im Einsatz An normalen Arbeitstagen sind die Mitarbeiter von REISSWOLF Köln damit beschäftigt, Akten im Kundenauftrag sicher zu lagern, zu verwalten und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist auf Wunsch auch genauso sicher zu vernichten. Seit dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am Dienstag der vergangenen Woche haben sie zusätzlich noch den schwierigsten Auftrag in der Unternehmensgeschichte zu bewältigen: Sie sind Retter in der Not. Denn nur sieben Stunden nach dem Unglück erhielt das Kölner Unternehmen von offizieller Seite den Auftrag, bei der Bergung der verschütteten Archivalien zu helfen. Bei vielen verschütteten Archivalien handelt es sich um wertvolle Einzelstücke, die, wenn sie zerstört werden, nicht ersetzt werden können. Der kulturelle Verlust wäre enorm. Die älteste vermisste Urkunde beispielsweise datiert aus dem Jahr 922. „Nach so einer Katastrophe muss alles ganz schnell gehen“, sagt Dr. Ulrich Soénius, Direktor der Stiftung des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchivs. „Wir brauchten sofort große Mengen verschließbarer Transportbehälter, um so viele Dokumente wie möglich aus den Trümmern zu bergen und so schnell wie möglich an sichere Orte zu bringen. Von REISSWOLF wusste ich, dass sie solche Behälter und außerdem Spezialfahrzeuge haben, und dass die Mitarbeiter absolut zuverlässig sind.“ Walter Passmann, Prokurist bei REISSWOLF Köln, über den unerwarteten Auftrag: „Wir haben uns sofort in Bewegung gesetzt. Seither sind wir 24 Stunden am Tag in drei Schichten an der Einsturzstelle im Einsatz. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung.“ Zunächst mussten Tausende wertvoller Originale aus den vom Unglück verschonten Kellern geborgen und abtransportiert werden. Dann förderten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks unter Lebensgefahr erste Urkunden, Siegel, Pläne und Schriften aus den obersten Schichten des 700-Tonnen-Schuttbergs und packten sie in die von REISSWOLF bereit gestellten Sicherheitsbehälter. An einer trockenen, überdachten Stelle in der Nähe der Unglücksstelle wurden sie sofort von Mitarbeitern des Historischen Archivs gesichtet und vorsortiert: Trockene Dokumente wurden in Archivkartons verpackt, feuchte und staubverklebte in andere Behälter aussortiert und mit dem Einsturz des Historischen Archivs verschwanden am 3. März 2009 kurz vor 14.00 Uhr rund 90 Prozent der gelagerten Materialien in einem riesigen Trümmerkegel. Er reicht bis zum Fuß einer 28 Meter tiefen U-Bahn- Baustelle. Über Jahrhunderte akribisch zusammengetragene und bewahrte Kulturgüter, Urkunden, Akten, Fotos, Nachlässe – mehr als 1.000 Jahre Stadtgeschichte in weniger als 30 Sekunden verloren unter Tonnen von Schutt, bedroht von Staub, umgehend auf den weiteren Weg gebracht. „Allein in der ersten Nacht“, so Passmann, „haben wir rund 400 Behälterbewegungen verzeichnet.“ Dabei können die geretteten Dokumente nur von einer einzigen Stelle an der rückwärtigen Seite der Unglücksstelle abtransportiert werden. Etwa 15 Prozent der bis heute geborgenen trockenen Archivalien befinden sich im REISSWOLF Archiv im Kölner Süden. Bis über ihren endgültigen Verbleib entschieden wird, werden sie in den mehrfach gegen Einbruch, Diebstahl und Brand gesicherten Hallen zwischengelagert – weit weg vom U-Bahn-Bau. Bis heute konnten erst zwei Siebtel des Schuttkegels abgetragen werden. Das regnerische Wetter und Hohlräume in den fragilen Trümmerteilen erschweren die Bergungsarbeiten immer wieder aufs Neue. Wie viele Dokumente insgesamt gerettet werden können und wie lange das dauern wird, lässt sich immer noch nicht absehen. „Wir werden alles tun, um den Einsatzkräften und den Mitarbeitern des Historischen Archivs auch weiterhin behilflich zu sein“, sagt Walter Passmann, der seit Beginn der Rettungsaktion als Einsatzleiter vor Ort ist. Dr. Ulrich Soénius ist dankbar für die rasche und unbürokratische Hilfe und lobt neben den unermüdlichen Einsatzkräften auch die Helfer von REISSWOLF: „Ich erlebe sie als hoch professionell und sehr flexibel. Selbst in kritischen Situationen erkennen sie sofort, worauf es ankommt, und gehen den Feuerwehrleuten zur Hand. Ohne ihre rasche Hilfe wären wir heute lange nicht da, wo wir jetzt stehen und hätten das so nicht stemmen können.“ 09.
März 2009
REISSWOLF in Köln ist derzeit mit einem prominenten Großauftrag rund um die Uhr beschäftigt: der Bergung des Historischen Archivs, das am 3. März verschüttet wurde.
Februar 2009
Januar 2009
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